Caroli, Dinglingen • • • Bärenfelser Verlag • • •


Caroli, Dinglingen • • • Bärenfelser Verlag • • •

Product no.: 2000

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Walter Caroli,
Dinglingen • Das Dorf am Schutterlindenberg.
Eine Ortsgeschichte.
ISBN 978-3-86372-000-1
616 S., 462 überwiegend farbige Abb.


 

im Verlag vergriffen, weitere Exemplare bei der
Bürgerschaft Dinglingen.

 


im Verlag vergriffen, weitere Exemplare

bei der Bürgerschaft Dinglingen.

 

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort des Oberbürgermeisters der Stadt Lahr
Vorwort des Herausgebers
Spender
Vorwort des Verfassers
Einleitung

1. Teil: Dinglingen, von den Anfängen bis zur Gegenwart

Kapitel I Kleiner Ort mit großem Alter:
Die Vor- und Frühgeschichte des Dinglinger Raumes (von Niklot Krohn)

1 Steinbeil, Urne, Keltenfunde: Zeugnisse vorgeschichtlicher Besiedlung
2. Die Römer kommen: Dinglingens antike Wurzeln
• Der römische Vicus von Lahr-Dinglingen: Eine ländliche Siedlung im Herzen Obergermaniens
Straßenflucht und Streifenhaus: Römisches Bauen und Wohnen im „Wilden Westen“ Dinglingens
Die römischen Brunnen von Dinglingen – wissenschaftliche Archive ersten Ranges
Laut und fleißig: Handwerk und Gewerbe im römischen Vicus von Dinglingen
Beliebt und praktisch: Keramik aus Dinglinger Töpfereien
Dinkelbrei und Gerstengrütze: Pflanzenspektrum und Nahrungsmittelangebot
Kleidung und Kosmetik – Schriftkultur und Zeitvertreib
Religion und Bestattungswesen
3. Alte Plätze – neue Siedler: Dinglingen in Spätantike und Frühmittelalter (4.–8. Jh.)

Kapitel II Vom Mittelalter bis zur Reformation
1. Die ältesten Nachweise für den Ort Dinglingen
Das 961 von Otto I. bestätigte Tauschgeschäft und die Burgheimer Weiheurkunde von 1035
Dinglingen in ausgewählten alten Urkunden
Ortsnamen
Dinglinger im Gebetsverbrüderungsbuch des Klosters St. Gallen
Dinglingen im Tennenbacher Güterbuch
Dinglingen im Verzeichnis der Kirchengüter von Hugsweier
Dinglinger im Bürgerbuch der Stadt Lahr von 1356
2. Dinglingen unter den Geroldseckern und in der Herrschaft Lahr-Mahlberg

Von der Herrschaft der Geroldsecker zur Doppelherrschaft Lahr-Mahlberg
Die Vereinigung von Dinglingen, Hugsweier und Mietersheim zu einem Gericht
Das „gewaltige“ Heer der Herrschaft Lahr-Mahlberg
Der Aufstand der Unterdrückten – die Bauernkriege 1524/25
3. Wie Dinglingen evangelisch wurde

Kapitel III Dinglingen im 17. und 18. Jahrhundert
1. Dinglingen wird nassauisch
2. Dinglingen in Kriegswirren (1618–1714)
Der Dreißigjährige Krieg (1618–1648)
Dinglingen im Kriegsgeschehen
Der Austausch der Feldherren auf der Dinglinger Zollbrücke
Endlich Frieden
Der Holländische Krieg (1672–1679)
Der Pfälzische Erbfolgekrieg (1688–1697)
Das Feldlager in Dinglingen
Leiden im Krieg – Die Einträge im Dinglinger Kirchenbuch
Bilanz
Der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714)
Fouragieren und Plünderungen
Kirchenbucheinträge reflektieren das Geschehen
Nachwirkungen
3. Dinglingen in den Lahrer Ratsprotokollen 1701–1704

Der Rat als Zivilgericht
Der Waldfrevel
Die Entrichtung des Pfundzolls und der Lahrer Freiheitsbrief
Die Ochsen des Bürgermeisters
Der verprügelte Küfer
Der teure Dinglinger Wein
Dinglingen verweigert den Hanfzoll
Der Schläger auf der Brücke
Die behinderte Hochzeit
Die Zollfreiheit der Pfarrer
Die Kriegssteuer des Müllers Rubin
Der ehrliche Dinglinger
Die Verwüstung Dinglingens im Spanischen Erbfolgekrieg
Der „Fischätzer“
Die feindseligen Dinglinger
Eine schwere Beleidigung und ein Dinglinger „Schuhknecht“ als Zeuge
4. Dinglingen 1746–1748 – Aus den Vermögenstabellen des Lahrer Oberamts
5. Martinskirche und Pfarrhaus

Die Vorgängerkirche
Der Bau der „neuen“ Kirche
Die Einweihungsfeierlichkeiten
Das Pfarrhaus von 1757
6. Das schreckliche Instrument der Kirchenbuße
7. Das erste Rathaus – Die „Gemeine Stube“
8. Lahr-Dinglinger Streitereien um die Waldnutzung – Vom Bann zur Gemarkung
9. Lehrer und Schulwesen im 17. und 18. Jahrhundert

Lehrer ohne Schule
Der erste Bewohner des Beinhauses
Die Einkünfte des Franz Jamm
Fragmentarisches
Ein neues Schulhaus, doch der Lehrer wird Müller
Das schlechte Brot und die sonstige Benachteiligung des Philipp Jacob Leuthäuser
Der tragische Tod des Johann Jacob Reinbold und die Wiederbesetzung seiner Schulstelle
Schulmeister Johann Christian Brennemann, der Alkohol und der ungeliebte Sütterlin
Zerfall des Schulwesens, Stabilisierung und 3 Ohm Wein gegen Dinglinger Beschwerlichkeiten
10. Dorfszenerie

Ereignisse
Die „Erbhuldigung“ in Lahr im Jahre 1709
Dinglingen feiert das 200-jährige Jubiläum der Reformation
Das „Dankfest“ von 1763
Trauer um den Kaiser
Tragische Vorfälle
Dinglinger Hochzeiten – ein Ärgernis für Pfarrer und Obrigkeit
Die nassauische Hundeordnung von 1769
11. Leibeigenschaft und Aufnahme in die Lahrer Bürgerschaft
12. Die Entstehung von Langenwinkel
13. Dinglingen und das Lahrer Spital

Das Renovationsbuch von 1721
Das Spital als Geldgeber und Grundherr
Dinglinger Bewohnerinnen und Bewohner des Spitals
14. Dinglingen in den Revolutionskriegen

Kapitel IV – Dinglingen im 19. Jahrhundert und bis zum Ersten Weltkrieg
1. Die Lahrer „Invasion“ 1802 – Der Zollkrieg gegen Dinglingen
2. Wie Dinglingen badisch wurde
3. Die Napoleonischen Kriege und die Hungerjahre 1816/1817
4. Kirchenzensur in Dinglingen
Kirchenzensurordnung
Kirchenzensurgericht
Aus den Protokollen 1804–1821
Schreckliche Armut, Betteln, Almosen und Kinderarbeit
Wirtshäuser, Tanzen, Spielen und Trunkenheit
Einige meiden die Schule
Auch der Kirchenzwang zieht nicht immer
Hader, Zank und Tätlichkeiten
Die verletzte Ehre des Vogts von Langenwinkel
Sonntagsfrevel – Die Lahrer machen Heu im Dinglinger Bann
Fensterln, Stehlen, Feiertagsarbeit und sonstige Rechtswidrigkeiten
Uneinigkeit zwischen den Lahrer und Dinglinger Kirchenzensurgerichten
5. Wie die Dinglinger Zollbrücke neu erbaut wurde
6. Von den Rügegerichten zu den Ortsbereisungen

Die Tradition der Rügegerichte
Die Dinglinger Rügegerichte von 1835 bis 1847
Die Besetzung von dörflichen Ämtern
Erkenntnisse aus den Ortsbereisungen
7. Dinglingen im Vormärz und in der Badischen Revolution

Das Verfassungsfest auf dem Schutterlindenberg
Die Revolutionsjahre 1848/1849 im Überblick
Der Dinglinger Revolutionär Ferdinand Eßlinger
25./26. Juni 1849 – Der Versuch der Gegenrevolution am Dinglinger Bahnhof
8. Die Eisenbahn, Dinglingens Vorteil und Schicksal

Die Staatsbahn und der Transport über den „Dinglinger Buck“
Die Lahrer Seitenbahn
Die Straßenbahn (das „Bähnle“)
9. Vom Dinglinger Waisen- und Rettungshaus zum Dinglinger Haus
10. Die politische Gemeinde

Vom Ortsgericht zu Gemeinderat und Bürgerausschuss
Wie man 1855 in Dinglingen Gemeinderäte wählte
11. Das Schulwesen

Schule im Umkreis bitterer Armut
Der Bau des neuen Schulhauses
Schulhausanbau und trotzdem ungenügende Schulverhältnisse
12. Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71, der Besuch des Kaisers und die Errichtung des Kriegerdenkmals vor der Dinglinger Volksschule
13. Das Heiligenviertel – nach Ober- und Unterdorf der dritte Ortsteil
14. Ein neues Wappen für Dinglingen
15. Endlich wieder ein Rathaus

Das zweite Rathaus von 1862 – ein Provisorium
Der Bau des dritten Dinglinger Rathauses
Bau und Architektur
Einweihung
Nutzungsgeschichte
16. Umlagenstreit – Dinglingen und Mietersheim prozessieren 1880 gegen die Stadt Lahr
17. Die Zweiteilung des Dorfes – Dinglingen im Sog der Lahrer Industrialisierung
18. Entstehung der katholischen Kirchengemeinde und Bau der Heilig-Geist-Kirche
19. Luftschifferkaserne und Zeppelinhalle 212

Kapitel V – Dinglingen in der Zeit vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg
1. Der Erste Weltkrieg
Kriegsbeginn
Kriegserleben und Versorgungslage
Kriegsende
2. Dinglingen in der Weimarer Republik

Die Weimarer Republik im Zeitraffer
Aus dem politischen Leben
Reichspräsidentenwahlen in Dinglingen
Reichstags- und Landtagswahlen
Gemeinderats- und Bürgerauschusswahlen
Kartoffeln statt Soldatendrill – Der entmilitarisierte Exerzierplatz
Inflation
Dinglingens Rolle bei den Arbeiterunruhen 1923 – Die Verschwörergruppe im „Steingrüble“
Schule und Lehrer
Wilhelm Wiedemann (1862–1936) – Glühender Patriot und Befürworter der Eingemeindung Dinglingens
Die Wohnungsnöte des Hauptlehrers Emil Wipf
Der Versuch der freiwilligen Vereinigung von Lahr und Dinglingen
Armut und Arbeitslosigkeit
3. Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Dinglingen in der NS-Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg
Die Amtsenthebung des letzten Dinglinger Bürgermeisters Bruno Franz Hofmann
NS-Machtergreifung in Dinglingen
Zwangseingemeindung – Die letzten Monate der selbstständigen Gemeinde Dinglingen
Jubel um die neue Bewegung
NS-Szenerie 1934–1938
Der Bau des Schutterentlastungskanals
Judenverfolgung und „Euthanasie“
Jüdisches Leben in Dinglingen?
Die Massenvernichtungsaktion T 4
Adolf Hitler in Dinglingen
Nationalsozialistische Gesinnungsschnüffelei am Beispiel des Timotheusvereins
Dinglingen im Zweiten Weltkrieg
Kriegsbeginn 1939 – Der Angriff auf Polen
Der Westfeldzug 1940
Der Weg in die Katastrophe 1941–1945
Das Kriegsende im April 1945

Kapitel VI – Der Lahrer Stadtteil Dinglingen nach 1945
1. Politische Säuberung

Die NS-Erfassungsliste
Das Dinglinger Internierungslager
2. Vom Lager zum Wohngebiet
3. Landwirtschaft und Weinbau

Strukturwandel in der Landwirtschaft
Ziegenzucht
Weinbau
4. Entwicklung des Schulwesens
5. Kirchengemeinden und kirchliche Gemeinschaften

Heilig-Geist-Kirchengemeinde
Luthergemeinde
Melanchthongemeinde und ihre Pfarrerinnen und Pfarrer
Der Timotheusverein
Liebenzeller Gemeinschaft
Evangelisch-Lutherische Kirchliche Brüdergemeinschaft
Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde
6. Wachstum nach Westen und Industrialisierung

Flurbereinigung und Bau des Terrassenbads
Schutterkorrektion
Schwarzwaldstraße, Wohnblocks und Rundhochhäuser im Glockengumpen
Industrialisierung
Landesgartenschau 2018 – Chance für Stadt und Stadtteil
7. Über die Schwierigkeiten des Zusammenwachsens – Die Russlanddeutschen in Dinglingen
8. Eine Wanderung durch das historische Dinglingen

Kapitel VII Originale und Persönlichkeiten aus dem alten und neuen Dinglingen
1. Einzigartig und prägend
Christian Heinrich Müller (1760–1835) – Poet von der Kanzel und politischer Provokateur
Hermann Albrecht (1805–1906) – Der Dichterpfarrer
Maria Sprenger (1846–1934) – Das Mütterlein
Hermann Honnef (1878–1961) – Genialer Windkraftpionier
Dr. Paul Wiedemer (1891–1974) – Landarzt par excellence
Sophie Schäf bzw. Schwester Sophie (1895–1977) – Die Mutter der Dinglinger
Sophie Bubeck (1898–1989) – Fröhlich singende Dorfchronistin und Mundartdichterin
Otto Gänshirt (1901–1990) – Der Knecht „vun’s Seifeglutterlis“, ein Dinglinger Original
Robert Gießler (1908–2007) – Der Holzsäger
Ernst Schmid (geb. 1928) – Der durch die Reichskristallnacht zum jüdischen Glauben fand
Elisabeth Kalau (geb. 1931) – Missionarin in der Südsee
Georg Szkopiak (geb. 1950) – „Glücksfall im Quadrat“
Tabea Zimmermann (geb. 1966) – Weltberühmte Bratschistin aus einer musikalischen Familie
2. Dinglinger im Lahrer Gemeinderat nach 1948

Gemeinderäte im Blitzlicht
Eugen Singrin (1892–1975) – Hinter rauer Schale ein Mann für das Soziale
Wilhelm Frenk (1903–1969) – Der Dinglinger aus Nonnenweier
Fritz Eßlinger (1908–1999) – Landwirt und Kommunalpolitiker in Alt-Dinglinger Tradition
Werner Wöhrle (1914–1995) – Winzer aus Leidenschaft – Vier Generationen Wöhrle in Dinglingen
Waldemar Lind (1917–1984) – Helfer der Heimkehrer, Natur- und Musikfreund
Eberhard Bohnert (1924–2009) – Architekt und bekennender Dinglinger
Walter Frick (1924–2010) – Leichtathlet, Fußballer und Sachwalter Dinglingens
Karlhorst Ehinger (1933–1996) – Aufrichtigkeit und fester Wille
Werner Schlegel (1936–2001) – Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit – Ein Mann mit Prinzipien
Roland Wagenmann (geb. 1941) – Ein alter Dinglinger Name wird neu belebt

Kapitel VIII Die Schultheißen, Vögte und Bürgermeister
1. Schultheiß, Vogt und Bürgermeister – Was die Begriffe bedeuten
2. Die Schultheißen, Vögte und Bürgermeister von 1600–1933
Georg Metzger (1603–1676) und Johann Adolph Wagenmann (1615–1707) – Ehrlicher Sachwalter mit sozialem Impetus und sein weitgehend unbekannt gebliebener Nachfolger
Christmann Hirtzel (1646–1725) – Des Lebens überdrüssig geworden
Sebastian Stulz (1694–1767) – Gute „conduite“ und Verbindung nach Schmieheim
Johann Jakob Kopf (1720–1795) – Der Rechtschaffene
Johann Wickert und Andreas Gerhard (1772–1807) – Amtsgerangel, Leichtsinn und Hinterlist
Andreas Ruder (1762–1830) – Gehetzt und gejagt
Christian Bader (1792–1858) und Andreas Ott (1793–1863) – Der Wirt, der Schneidermeister und viel Ungeklärtes
Andreas Berne (1796–1865) – Der uneheliche Soldatensohn
Johannes Kramer (1807–1886), Michael Voßler (1813–1898) und Johann Georg Kramer (1839–1899) – Vater und Sohn und ein Wagnermeister – insgesamt wenig Überliefertes
Georg Vogel (1850–1928) – Rathausbauer und entschiedener Gegner der Vereinigung Dinglingens mit Lahr
Bruno Hofmann (1887–1974) – Opfer des Nationalsozialismus

Kapitel IX Die Geistlichen der Martinskirche
1. Die Quellenlage
2. Vor der Reformation
3. Von der Reformation bis heute

Andreas Latomus (Steinlin) – Minister ecclesiae in Dinglingen und der gelehrte Elias Wolmershäuser († 1609)
Justus Arcarius (1568–1647) und Johann Andreas Wenzel (1576–1634) – Der Gelehrte und sein Nachfolger
Emanuel Hummel († 1663) – Auf schwerer See
Jacob Kölle (1627–1676) – Ein „unärgerlicher“ Pfarrersmann
Christoph Roßkopf (1636–1706) – Der tiefgründige Visitator
Jacob Friedrich Maler (1652–1718) und der Vicarius Nicolaus Blum – Leiden im Krieg
Philipp Jacob Boch († 1741) und Johann Jakob Bineau (1684–1749) – Der Kranke und der Konvertit
Johann Friedrich Deusner (1718–1759) – Blutsturz in der Kirche
Zweimal Müller – Georg Jakob Müller (1721–1796) und Johann Georg Müller (1734–1772)
Johann Georg Schellenberg (1729–1797) – Dinglinger Pfarrer wider Willen
Heinrich Christian Wilhelm Grill (1745–1783) – Die neuen Gesangbücher und der baufällige Kirchturm
Noch einmal Müller – Georg Gottlieb Müller (1750–1804) und seine kriegerische (wohlbegründete) Hinterlassenschaft
Philipp Reinhard Schellenberg (1767–1842) – Der Baumveredler
Der Ordnungsversuch des vierten Müller – Karl Friedrich Matthias Müller (1776–1856)
Georg Gustav Günther (1786–1859) – Verdruss über die Sonntagsarbeit und der vielbelastete Philipp Kern (1801–1878)
Philipp Jakob Ludwig Daniel Wernigk (1804–1879) – Von der Gemeinde gewählt
Ludwig Zipse (1825–1889) und Karl Jacob Friedrich Mayer (1844–1907) – Einsame Grabmale
Adolf Ludwig (1867–1938) – Der Chronist
Adolf Bernert (1884–1946) – Zweiter Herausgeber der Dinglinger „Heimat“, Deutscher Christ und Vogelschütze
Immanuel Scharnberger (1898–1970) – Bekenntnischrist und ungewöhnlicher Prediger
Adam Kaiser (1881–1956) – Mitglied der „Bekenntnisfront“, von der Gestapo bespitzelt
Martin Held (1912–1994) – Der Renovierer
Dieter Goerke (geb. 1928) – Erleuchtet und überfallen
Harald Schopferer (geb. 1952) – Geborgen in der unaufgeregten Gelassenheit der Dinglinger
Die Pfarrerehepaare Karen Hinrichs/Dietrich Becker-Hinrichs und Barbara und Frank-Uwe Kündiger – Zusammenwachsen, eine neue Herausforderung

Kapitel X Die Seelsorger der Heilig-Geist-Kirche
Ludwin Göbel (1880–1957) – Strenger Pfarrherr und guter Prediger
Dr. Anton Leinz (1851–1927) – Militäroberpfarrer, Autor, Turner und Bergsteiger
Heinrich Krems (1888–1965) – Zielscheibe der Nationalsozialisten
Wilhelm Eggert (1903–1980) – Der Altkatholische
Dr. Heinrich Alois Roth (1904–1978) – Kirchenhistoriker mit enger Verbindung zur Schönstatt-Bewegung
Maximilian Fischer (1916–1983) – Gottergeben und aufmüpfig
Klemens Maier (geb. 1934) – Ein Erneuerer, später im Laienstand
Hubert Leuser (geb. 1943) – Die längste Zeit in Dinglingen
Gerold Siegel (geb. 1945) – Der Dekan
Markus Erhart (geb. 1964) – Mitglied des Jesuitenordens

Kapitel XI Feuerwehr und Vereine
1. Die freiwillige Feuerwehr
2. Ehemalige, heute nicht mehr bestehende Vereine

Kriegerverein
Frauenverein
Der Kegelklub und die Gesellschaft „Arminia“
Ziegenzucht- und Versicherungsverein
Arbeiter-Radfahrerverein „Einigkeit“
3. Die heutige Vereinsstruktur

Der Männergesangverein Liederkranz und seine kurzlebige Konkurrenz
Turnverein
Musikverein Harmonie
Fußballverein
FC Lahr West
Bürger Aktiv
Bürgergemeinschaft Dinglingen

Kapitel XII Dinglinger Traditionsbetriebe
1. Einleitung
2. Größere Betriebe
Aktienbrauerei
Von der Brauerei Adolf Nestler zu Nestler Wellpappe GmbH
Druckerei Müllerleile
Vom Maurer Michael Reichmann zur Baugesellschaft Eichner
Malzfabrik Eckenstein & Co. GmbH
St.-Johannis-Druckerei
Vogel-Bau und Maschinenfabrik Rudolf Deetken
Von der Zeppelinhalle über Honnef, Beutler, Zehnder-Beutler zu Zehnder
Honnef-Werke
Eisenwerk Ernst Beutler und Firmen Zehnder-Beutler und Zehnder
Zigarrenfabriken Carl Heidinger und Friedrich Ludwig Biermann
3. Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe
Blechnerei- und Installationsbetrieb Boos
Bäckerei Kappus
Hirsch-Apotheke
Schreinerei Kopf
Kfz- und Fahrrad-Oberle

Kapitel XIII Von Gasthäusern, Wirtschaftsgerechtigkeit und Braurecht im alten Dinglingen
1. Das so genannte Stubenrecht
2. Großherzogliche Verordnung und die Liste der Dinglinger Gastwirtschaften von 1835
3. Zur Historie der fünf Dinglinger Traditionswirtshäuser
Gasthaus zum Rothmännle, später Gasthaus zur Krone (Hauptstraße 4)
Gasthaus zur Sonne (Hauptstraße 24)
Gasthaus zum Hirsch (Freiburger Straße 1)
Gasthaus zum Löwen (Freiburger Straße)
Der (Schwarze) Adler – Branntwein und Bier für „Ausländer“ (Offenburger Straße 3)
4. Spätere Gastwirtschaften
5. Über Wirtschaftsgerechtigkeit und Braulizenz

Der vergebliche Versuch des Posthalters Georg Bär, in der Dinglinger Posthalterei eine Gastwirtschaft einzurichten
Wie Johann Georg Kramer 1793 unter großen Schwierigkeiten die Erlaubnis zum Bierbrauen erhielt
Wie sich der Lahrer Handelsmann Carl Lotzbeck gegen fünf Dinglinger Wirte durchsetzte – Von Existenznöten und der Macht der Beziehungen

Kapitel XIV Dinglinger Mühlen
1. Obere (Gelbe) Mühle
2. Lotzbecksche Tabakmühle
3. Schallermühle

Kapitel XV Dinglinger Geschichten
1. Der Neunmalkluge
2. Der Zopf
3. Der Ahnungslose
4. Der Holzhaufen
5. Die Ausfahrt des zechfreudigen Küfers März
6. Der „Schnarcheli“
7. Die Todesangst des englischen Piloten
8. Der Dinglinger Hobbyastrologe
9. Ein Dinglinger Kommunist fährt katholische Glocken zur Glockenweihe
10. Die Dinglinger „Bockziege“
11. Schulbeginn 1945
12. Der gewichtige Unterschied
13. Wortspiel

Dinglinger Identität – ein Nachwort

Zeittafel

Anhang
1. Auszug aus der Stammtafel der Geroldsecker
2. Statistik der Bevölkerungsentwicklung
3. Auswahl Dinglinger Gerichtsleute und Mitglieder des Gemeinderats (1411–2011)
4. Währung und Maßeinheiten
5. Abkürzungen
6. Literatur
7. Abbildungsnachweis
8. Benutzte Archive, Bibliotheken und Sammlungen
9. Quellen
10. Ortsregister
11. Personenregister

Miszellen (Übersicht)
1. Das Gutleuthaus - Siechenhaus und Bank der Dinglinger
2. Von Lehen, Zehnten, Fronen und verschiedenen Abgaben
3. Die Trennung Dinglingens vom Spitalfonds
4. Die Wasserversorgung in Dinglingen
5. Dinglinger Bräuche
6. Die Dinglinger Tracht
7. Dinglinger Glocken
8. Elektrifizierung und Gasversorgung
9. Pfarrer Adolf Bernerts Kommentar im September 1933 zur bevorstehenden Zwangsvereinigung von Lahr und Dinglingen
10. Der Lahrer Flugplatz im ehemaligen Dinglinger Westen – 1951 französische Luftwaffe, 1967 kanadische Luftwaffe, 1970 kanadische Heeresstreitkräfte, 1994 Konversionsobjekt
11. Johann Melchior Dinglinger (1664-1731) – Der berühmteste Dinglinger – (k)ein Dinglinger?
12. Das Rätsel um den angeblichen Dinglinger Stabhalter Johann Georg Baum (1667-1756)
13. Die Bitte der Pfarrerswitwe Müller um Unterstützung
14. Der Hursterhof

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